Archiv 2015

Spatenstich Kindertagesstätte Gibichstraße, Worms (20.12.2015)

Ein Wiedersehen in den alten Geschäftsräumen

Noch immer gibt es in Worms nicht genügend Kindertagesstätten für die Betreuung der kleinen Bürger der Stadt. Die Bedarfsplanung der Stadt Worms hatte vor einiger Zeit ergeben, dass speziell in der südlichen Innenstadt ein großer Bedarf besteht. Daraufhin wurden von der Stadt Worms und der Wohnungsbau GmbH Worms verschiedene Möglichkeiten geprüft und schließlich der Standort Gibichstraße ausgewählt.
Am 09.12.2015 fand dort der Spatenstich für den Neubau einer barrierefreien Kindertagesstätte für sieben altersgemischte Gruppen statt. 
Herr Beck informierte die zahlreichen Teilnehmer in seiner Rede, dass sich die nun bereits abgerissenen Häuser in einem desolaten Zustand befanden und eine Modernisierung daher nicht lohnenswert war. Die neue Kindertagesstätte wird über zwei Vollgeschosse mit Aufzug verfügen und ist somit komplett barrierefrei. Es werden sieben altersgemischte Gruppen mit insgesamt 105 Plätzen, davon 84 Ganztagsplätze und 21 Plätze mit verlängertem Vormittagsangebot untergebracht werden können. Auch zwanzig Arbeitsplätze werden dadurch entstehen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2017 geplant. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt ca. 4,6 Millionen Euro.
Auch Herr Oberbürgermeister Kissel freute sich über diesen offiziellen Baubeginn einer wichtigen Einrichtung der Stadt Worms und die erneut gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Worms und der Wohnungsbau GmbH Worms. Er ergänzte, dass es für die Finanzierung einen Zuschuss des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe gibt. Zusätzlich wird die Kindertagesstätte aus dem Sondervermögen Kinderbetreuungsausbau der BRD sowie durch die KFW im Rahmen des Programms 148 gefördert.


Ein Wiedersehen in den alten Geschäftsräumen (Dezember 2015)

Ein Wiedersehen in den alten Geschäftsräumen

Bereits vor einigen Jahren wurde seitens der Wohnungsbau GmbH Worms beschlossen, keine Weihnachtspräsente an Geschäftspartner mehr zu verteilen, sondern dieses Geld für eine Spende an eine soziale Einrichtung zu verwenden. Durch die aktuelle Flüchtlingssituation und die Tatsache, dass das alte Verwaltungsgebäude der Wohnungsbau GmbH Worms in der Stralenbergstraße 1 für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt wird, wurde beschlossen, das Geld in diesem Jahr für diese Einrichtung zu verwenden.

Für die zurzeit dort lebenden 13 Männer, 4 Frauen und 9 Kinder im Alter von 2-15 Jahren wurden kleine Präsente besorgt. Zusätzlich wurde eine Kiste mit verschiedenen Spielsachen (Mensch ärgere dich nicht, 11er raus, 4 gewinnt, Malsachen, Bilderbücher etc.) eingerichtet, die von allen genutzt werden können und dann auch im Gebäude verbleiben.

Die Mitarbeiter der Wohnungsbau GmbH Worms wurden sehr herzlich in ihrem früheren Verwaltungsgebäude empfangen. Geschäftsführer Jürgen Beck hieß die Menschen zunächst auch im Namen der Wohnungsbau GmbH Worms herzlich in Worms willkommen und erläuterte, dass in diesem Haus, in dem sie zurzeit untergebracht sind, die Mitarbeiter der Wohnungsbau GmbH Worms viele Jahre gearbeitet haben. Er wies ebenso darauf hin, dass auch dieses Gebäude eine Geschichte aus dem Jahr 1945 hat, als eine Bombe hier einschlug und viele Menschen ums Leben kamen, es also durchaus Parallelen zu den Erlebnissen der Menschen aus Syrien gibt. Eine Ärztin aus Syrien, die sehr gut Englisch spricht, übersetzte die Worte ins Arabische und alle Teilnehmer hörten aufmerksam zu.

Danach wurden die liebevoll eingepackten Präsente verteilt. Zunächst waren die Kinder an der Reihe, die mit strahlenden Augen ihr Geschenk entgegen nahmen und sich alle mit einem „Danke schön“ in deutscher Sprache bedankten. Auch die Erwachsenen freuten sich sehr über das kleine persönliche Geschenk.


Spatenstich Gebäudekomplex Bebel-/Würdtweinstraße, Worms (November 2015)

Spatenstich Kindertagesstätte Gibichstraße, Worms

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Worms ist eine große Herausforderung für die Stadt. Entgegen dem Bundestrend wächst die Stadt stetig weiter und zählt mittlerweile 85.000 Einwohner. Das Wohnen in der Nibelungenstadt ist attraktiv, gerade auch wegen der Nähe zu den Ballungsräumen Mainz, Frankfurt, Darmstadt und Mannheim.

Ein weiterer Schritt in diese Richtung wurde nun mit dem symbolischen Spatenstich an der Ecke Bebel-/Würdtweinstraße getan. Der ehemalige Wohnkomplex musste abgerissen werden, da die Gebäude in einem so schlechten Zustand waren, dass sich eine Renovierung nicht mehr gelohnt hätte. Es werden nun zwei neue große Gebäude mit insgesamt 89 Wohnungen entstehen. Diese sind auf drei Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss verteilt. In der Bebelstraße werden 35 Wohnungen in der Größenordnung zwischen 50 und 92 Quadratmetern; in der Würdtweinstraße 54 Appartments in der Kategorie zwischen 40 und 100 Quadratmetern untergebracht sein. Es werden 1-, 2-, 3- und 4-Zimmerappartements zur Verfügung stehen; auch sollen sieben Wohnungen rollstuhlgerecht sein. Hinzu kommt eine Tiefgarage. Die Fertigstellung der Gebäude ist bis Ende 2017 prognostiziert, so dass die ersten Wohnungen voraussichtlich Anfang 2018 bezogen werden können. Die Baukosten für den gesamten Komplex sind mit 15 Millionen Euro veranschlagt.

Geschäftsführer Jürgen Beck führte aus, dass die Wohnungsbau GmbH Worms das einzige Unternehmen in Worms ist, das in Sozialwohnungen investiert. So wird es in dem Gebäudekomplex Würdtweinstraße 29 Sozialwohnungen und 25 frei finanzierte Wohnungen geben. Zusätzlich wird der bereits vorhandene Spielplatz erweitert und eine Ballspielanlage neu angelegt, damit auch Kinder und Jugendliche vom Umbau profitieren. Die Entstehung dieses Wohnraums auf einer Fläche von ca. 9.300 Quadratmetern ist eine absolute Bereicherung für das Quartier Liebenauer Feld, das aufgrund der ärztlichen Versorgung und der guten Nahverkehrsanbindung ohnehin sehr attraktiv für Wohnungssuchende ist.


Fußball verbindet!
15 verschiedene Nationen kommen auf dem Fußballplatz zusammen
(Juli 2015)

Fußball verbindet! 15 verschiedene Nationen kommen auf dem Fußballplatz zusammen

Weit über hundert Kinder und Jugendliche lockte es in den Sommerferien zum diesjährigen Wohnungsbau Cup.

14 Mannschaften aus 15 Nationen zwischen zehn und 18 Jahren waren mit großer Begeisterung in zwei Altersklassen dabei.

Ferienspaß pur ! An den drei Spieltagen in den Sportanlagen der kleinen Weide, dem Abenteuerspielplatz und dem Konrad-Meit-Platz ging es ordentlich zur Sache. Jedoch kam bei keinem der 14 teilgenommenen Teams der Fair-Play-Gedanke zu kurz und so konnte sich eine der jüngsten Mannschaften, die „Kings“, den Fairnesspokal sichern.

Die Gewinner der „Großen“ waren die „Neuhausen United“ und den ersten Platz der „Kleinen“ lbelegte das Team „Noname“. Nicht nur die Erstplatzierten dürfen sich auf eine Fahrt in den Freizeitpark Tripsdrill freuen, auch die Gewinner des Fairnesspokals werden dabei sein.

Die Tunierleitung hatte auch in diesem Jahr Dieter Wolf vom TuS Neuhausen übernommen, während die Organisation in gewohnter Weise in Händen des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Worms lag. Fleißige Helfer der Wohnungsbau kümmerten sich um die Verpflegung und die Siegerehrung.


Demografie und Wohnen in Rheinland-Pfalz
Besuch der rheinland-pfälzischen Finanz- und Bauministerin im Liebenauer Feld
(Juli 2015)

Demografie und Wohnen in Rheinland-Pfalz<br>Besuch der rheinland-pfälzischen Finanz- und Bauministerin im Liebenauer Feld

Die demografische Entwicklung stellt Kommunen, das Land und auch den Bund vor neue Herausforderungen. Bei der zweiten Sommerfachreise wollte sich die Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen in verschiedenen Regionen unseres Landes ein Bild von umgesetzten Musterbeispielen in Sachen demografischer Wandel machen.

Zwei Tage lang besichtigte Frau Ahnen technische, bauliche und soziale Konzepte. Ohnehin greifen die verschiedenen Aspekte bei vorbildlichen Projekten meist ineinander.

Die Reise ging nach Bad Kreuznach, Otterbach-Sambach, Kaiserslautern, Pirmasens, Ludwigshafen und zum Abschluss nach Worms in den Wohnpark des Liebenauer Felds.

Ministerin Ahnen wurde unter anderem von Oberbürgermeister Kissel und dem Geschäftsführer der Liebenauer Feld GmbH Jürgen Beck durch das Wohngebiet geführt und rundum informiert.

Demografie und Wohnen in Rheinland-Pfalz<br>Besuch der rheinland-pfälzischen Finanz- und Bauministerin im Liebenauer Feld

Hier ist aus einem ehemaligen Konversionsgebiet ein „Rundum-Wohlfühl-Paket“ entstanden, wie Jürgen Beck es beschreibt.

Nicht nur Lebenszyklushäuser, Stadtvillen und Eigentumswohnungen sind hier entstanden, sondern auch für die Rundumversorgung wurde gesorgt. Ein Ärztehaus mit mehr als 5.400 Quadratmetern Praxisfläche, ein Altenpflegezentrum, verschiedene Einkaufsmöglichkeiten und ein integriertes Kraftwerk für die Wärmeversorgung des Gebietes.

Hier wohnt Jung neben Alt – damit wird das Gebiet zu einem erfolgreich umgesetzten Projekt zum Thema demografischer Wandel in Rheinland-Pfalz.

Die Finanz- und Bauministerin zeigte sich begeistert von der Wandlung des ehemaligen amerikanischen Wohngebietes und zog so zum Ende der zweitägigen Reise ein positives Fazit: „ Ich gehe aus diesen zwei Tagen total motiviert heraus.“


Eröffnung der Elektroladestation in der Petersstraße (Juni 2015)

Eröffnung der Elektroladestation in der Petersstraße

Die Bundesumweltministerin Dr. Babara Hendricks eröffnete im Zuge ihres Besuches in Worms auch die E-Ladestation des EWRs in der Petersstraße. Um den reibungslosen Betrieb der Elektrotankstelle kümmern sich neben dem EWR auch die Mitarbeiter des Nibelungenmuseums. Den Gefallen an E-Bikes finden immer mehr Bürgerinnen und Bürger in Worms. Inzwischen schätzen nicht nur ältere Menschen das „angenehme Radeln“, sondern auch Arbeitnehmer um entspannt zur Arbeitsstelle zu fahren. Allerdings bezog sich das Thema des Ministerinnenbesuchs nicht nur auf Elektromobilität, sondern auch auf den Wohnungsbau bzw. die energetische Sanierung. Hierzu stellte Herr Beck als Geschäftsführer der Wohnungsbau GmbH Worms die vielfältigen Initiativen in Worms vor. Als Paradebeispiel wurde das direkt gegenüber des Nibelungenmuseums stehende Gebäude der Cluster Initiative besichtigt. Die Cluster Initiative ist ein interdisziplinär angelegter Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen, Hochschulen und Dienstleistern in der Region Worms. Das im Jahr 2014 fertiggestellte Mehrfamilienhaus hat sich mittels des Clusters zu einem Vorzeigeobjekt in Sachen Klimaschutz und Kundenorientierung entwickelt. Auch die Bundesumweltministerin Hendricks legt ihren Fokus auf die Sanierung und Aufstockung von Wohngebäuden, um zusätzlichen Wohnraum schaffen zu können.


Bollerwagenprojekt der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Worms (Juni 2015)

Bollerwagenprojekt der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Worms

Immer mittwochs, bei schönem Wetter, wird ab 16 Uhr der Spielplatz der Theodor-Heuss-Straße 77 lebendig. Bis zu 40 Kinder toben, graben, spielen und hören gespannt dem Theaterstück zu. Wenn der Bollerwagen von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Evangelischen-Freikirchlichen Gemeinde in Worms anrollt, bekommt der Spielplatz hier eine bessere Seele, schwärmt eine Mutter und Anwohnerin. Das regelmäßige Spiel- und Spaßangebot der ehrenamtlichen Helfer wird gern von Kindern jeglicher Religion und Altersgruppe besucht. Ausgerüstet mit verschiedenen Spielsachen und kleiner Verpflegung für die heißen Tage, bietet unter anderem Dirk Zobel mit seiner Frau, den Kindern, ein abwechslungsreiches Programm an. Mit dem kleinen Theaterstück und dem anschließenden Murmelsuchen sollen den Kindern Bibelgeschichten auf kindgerechte Art veranschaulicht werden.

Bollerwagenprojekt der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Worms
Den dringenden Wunsch nach neuem Spielsand und einem zugänglichem Wasseranschluss wird von der Wohnungsbau GmbH Worms realisiert, damit auch im nächsten Jahr auf dem Spielplatz der Theodor-Heuss-Straße weiter gespielt und getobt werden kann.

Bollerwagenprojekt der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Worms

Kampagnenstart „Cleveren Verbrauch kannst du auch!“ in Worms (07.07.2015)

Kampagnenstart „Cleveren Verbrauch kannst du auch!“ in Worms

Glühbirne raus, LED rein: Dies ist nur einer der simplen aber wirksamen Tipps, mit denen Haushalte ohne großen Aufwand zuhause Energie einsparen und damit die Haushaltskasse entlasten können. Bereits kleine Verhaltensveränderungen und Anschaffungen können mitunter große Wirkung haben. Dies zeigte Anne Schuster von der Energieagentur Rheinland-Pfalz beim Vortrag „Wie halbiere ich meine Stromrechnung?“ am 07. Juli 2015 interessierten Mietern der Wohnungsbau GmbH Worms.

Kampagnenstart „Cleveren Verbrauch kannst du auch!“ in Worms

Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek begrüßte die Teilnehmer, die trotz des schwülwarmen Wetters den Weg in das neue Gebäude der Wohnungsbau GmbH gefunden hatten: „Die Kampagne zeigt deutlich, dass nicht nur Eigenheimbesitzer, sondern auch Mieter die Energiewende mit voranbringen können. Ich möchte Sie alle aufrufen, sich an der Kampagne zu beteiligen: gemeinsam können wir die Klimaschutzziele der Stadt Worms erreichen.“ Auch Jürgen Beck, der Geschäftsführer der Wohnungsbau GmbH hieß die Anwesenden willkommen und betonte die Bedeutung der Energiewende für den Klimaschutz.

Kampagnenstart „Cleveren Verbrauch kannst du auch!“ in Worms

Die Wohnungsbau GmbH engagiert sich bereits seit einigen Jahren und setzt energetische Maßnahmen in der Praxis um. Hervorzuheben sind hier z.B. das Blockheizkraftwerk und Nahwärmenetz im Konversionsgelände Liebenauer Feld oder auch das Leuchtturmprojekt an der Peterstraße.
Die Informationsveranstaltung am Dienstag war der Auftakt zur Kampagne „Cleveren Verbrauch kannst du auch! Energie sparen. Kosten senken.“, für Wormser Bürgerinnen und Bürger. Das Regionalbüro Rheinhessen-Nahe der Energieagentur unterstützt die Stadt Worms bei der Durchführung der Kampagne, die bis Ende des Jahres läuft.


 

Mit Blindgänger gegen Krieg und Gewalt (19.03.2015)

Wohnungsbau als neuer Standort für Defibrillator

Ausstellung bei der Wohnungsbau GmbH Worms erinnert an die Schrecken und die Zerstörung des Zweiten Weltkrieges in Worms.

Anlässlich des Jahrestages am 18. März 2015, an welchem sich der große Luftangriff auf Worms zum siebzigsten Male jährte, eröffneten der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende Michael Kissel, Geschäftsführer Jürgen Beck  wie auch der Leiter des Stadtarchivs Dr. Gerold Bönnen eine Fotoausstellung in Gedenken an die Schrecken und die Zerstörung dieser Tage. Sehr groß zeigte sich auch das Interesse der zahlreich erschienen Gäste an der Dauerausstellung in der ersten Etage des neuen Verwaltungsgebäudes in der Von-Steuben-Straße, die mit ihren Schwarz-Weiß-Aufnahmen die schrecklichen Eindrücke der zerstörten Stadt aufzeigen. Daneben geben Karten und Informationstafeln weitere Angaben  und Erklärungen.  Beeindruckend darüber hinaus ist die Hülle einer entschärften amerikanischen Fliegerbombe samt zugehörigem Zünder, die als Blindgänger nicht detonierte.
Der Angriff am 18. März 1945 forderte zahlreiche Tote und Verletzte und machte weitere 15.000 Wormser obdachlos. Geschäftsführer Jürgen Beck konnte im Rahmen der Ausstellungseröffnung Zeitzeugen wie die 95-jährige Elisabeth Schneider, die bereits seit fast acht Jahrzehnten in Räumen der Wohnungsbau lebt und bei diesem Angriff ihre Schwester verlor, willkommen heißen. Als weiteren Ehrengast konnte Beck Fritz Delp, einen Nachfahren jener Persönlichkeiten um den Anschlag des 20. Juli 1944, begrüßen.
„Solche Zeitzeugen wie Frau Schneider mit ihrer Lebensgeschichte machen die Schrecken des Krieges und das unfassbar große Leid der Familien auch in der Gegenwart noch erlebbar und nachvollziehbar“, unterstrich Oberbürgermeister Kissel bei seiner Rede und erinnerte gleichzeitig daran, dass bereits viel früher Synagogen an anderen Stellen ebenso gebrannt haben wie auch andere Städte wie Warschau, Coventry oder Belgrad durch deutsche Kampfflugzeuge zerstört worden seien und dort gleichgroßes Leid über Familien brachte. Deshalb sei es umso wichtiger für uns, sich gerade heute wie auch in Zukunft aktiv für Frieden und gegen Krieg und Gewalt einzusetzen.
Vorbereitet hatte die Ausstellung der Stadtarchivar Dr. Gerold Bönnen, der sich viele nachdenkliche Besucher für diesen „neugeschaffenen Erinnerungsort“ wünschte. Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist eine Auswahl von 40 Fotos aus 137 originalen Glasplattennegativen aus den Tagen des Juni und Juli 1945. Sie dokumentieren in einer Klarheit das unglaubliche Ausmaß der Zerstörung, welche dieser Krieg an so vielen Orten über die Menschen gebracht hatte.
Der Besuch ist der Ausstellung, welche dauerhaft in der ersten Etage aufgebaut wurde, ist jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr möglich. 


Wohnungsbau lädt zur Vernissage in ihren Räumen ein (02.03.2015)

Wohnungsbau als neuer Standort für Defibrillator

„Alles echt“ und „We always start“ - unter diesem Motto stand die Eröffnung der ersten Vernissage in den neuen Räumen der Wohnungsbau GmbH Worms Ende Februar. Die zahlreich erschienen Besucher zeigten sich gespannt sowohl auf die neuen Räumlichkeiten des städtischen Wohnungsunternehmens als auch auf die Bilder und Skulpturen der beiden Wormser Künstler Claudia Manstein und Horst Rettig, welche die in Büro- und Besprechungsräumen wie auch Fluren und Wartebereichen in den drei Etagen derzeit mit künstlerischen Highlights bereichern.
Die Skulpturen und Bilder von Claudia Manstein widmen sich vorwiegend dem schutzenden und bewahrenden weiblichen Prinzip. Gleichzeitig zeigen die Werke eine Kommunikation mit Betrachtern und Räumen. So scheinen aus den Gemälden Gesichter, Körper, Tiere und Pflanzen wie Traumgebilde herauszuwachsen, wie es einige Besucher beim Betrachten formulierten und ließen sich gleichzeitig von den intensiven Farben der Werke ansprechen.
Bei Horst Rettig dominieren schwingende Strukturen die monochromen Skulpturen während bei den Gemälden großformatige Menschenbilder dominieren. Besondere Techniken lassen die Körper hier kristallin und wie Wesen einer anderen Welt erscheinen. Hevorzuheben sind hier auch die für Rettig typischen Bronzefiguren, die ebenfalls zu sehen sind.
Die Werke können noch bis Ende Juni in den Räumen den Wohnungsbau besichtigt werden. Der Besuch ist hier jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr möglich. 


 

Wohnungsbau als neuer Standort für Defibrillator

Wohnungsbau als neuer Standort für Defibrillator
Wohnungsbau GmbH Worms erweitert im Rahmen Ihres Service-Konzeptes das Angebot in ihrem neuen Verwaltungsgebäude um einen Defibrillator für Notfälle
Mit dem Umzug der Wohnungsbau GmbH Worms in ihr neues Verwaltungsgebäude konnte die Umsetzung eines Hauptziels des Unternehmens mit der Ausweitung des Service-Gedankens erweitert und intensiviert werden. Mit dem Einbau und der Inbetriebnahme eines Defibrillators im Service-Bereich im Erdgeschoß des Unternehmens wurde nun ein weiterer Meilenstein gesetzt. Es ist dabei das sechste Gerät, das innerhalb der Stadt Worms zur Verfügung steht. 
Bei der Wohnungsbau GmbH Worms arbeiten täglich derzeit rund 40 Mitarbeiter. Hinzu kommen insbesondere während der Mietersprechtage bis zu 200 Besucher, darunter auch viele ältere Personen, sowie der tägliche Passantenstrom zwischen Innenstadt und BIZ, denen somit eine Möglichkeit zur schnellen Hilfe zur Verfügung steht. 


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